Private Parkplätze, besser genutzt
Spaarq ist eine Zürcher App, über die Betriebe und Private ihre Parkplätze vermieten, wenn sie leer stehen. Wir starten im April 2027 im Kanton Zürich. Vorher wollen wir mit Stadt, Verbänden und Betrieben sprechen.
Ausgangslage
In der Stadt Zürich gibt es auf privatem Grund rund 200'000 Parkplätze. Davon sind etwa 26'000 öffentlich zugänglich. Im öffentlichen Strassenraum sind es rund 42'000.
Quelle: Stadt Zürich, Medienmitteilung Mai 2026
Die privaten Plätze sind also die grosse Mehrheit. Viele davon werden nur zu bestimmten Zeiten gebraucht: Firmenparkplätze tagsüber, Wohnparkplätze abends und nachts. Wann sie leer stehen, erfasst heute niemand.
Was Spaarq tut
Wer einen Parkplatz hat, legt in der App fest, wann er frei ist. Wer einen sucht, bucht ihn stundenweise. Während der Mietzeit ist Spaarq Bewirtschafter: Buchung, Zahlung und Kontrolle liegen bei uns. Jede Buchung ist an ein Kennzeichen gebunden.
Business Circle. Betriebe bringen ihre Parkplätze in einen gemeinsamen Kreis ein. Ihre Fahrzeuge parkieren dafür bei den anderen Betrieben im Kreis. Ausserhalb dieser Zeiten bleiben die Plätze für alle buchbar.
Wie wir vorgehen
Gewerbe zuerst. Parkplatz-Sharing scheiterte bisher oft am fehlenden Angebot. Betriebe bringen von Anfang an Plätze mit, weil sie selbst einen Nutzen haben.
Mit der Stadt, nicht an ihr vorbei. Private Abstellplätze sind baurechtlich an ihre Nutzung gebunden. Wir wollen diese Frage vor dem Start mit der Stadt klären.
Ohne öffentliche Gelder. Spaarq finanziert sich über die Menschen und Betriebe, die die App nutzen.
Stand und Team
Die App ist in Entwicklung. Der Launch ist für April 2027 im Kanton Zürich geplant, mit der Stadt Zürich als erstem Schwerpunkt.
Hinter Spaarq stehen Nicola und Joël Wyss, beide aufgewachsen in Zürich-Schwamendingen. Nicola verantwortet Produkt und Design, Joël [Rolle ergänzen].
Gespräch
Bevor Spaarq startet, wollen wir hören, was Betriebe, Verbände und Verwaltung brauchen. Was wir in diesen Gesprächen erfahren, fliesst in die App ein.